Kaffee im WoMo – drei Arten, wie wir unseren Lieblingskaffee unterwegs zubereiten
Frischer Kaffee im Wohnmobil ist für uns kein Luxus – es ist ein Stück Lebensfreude.
Getreu dem Motto „Happy Wife, Happy Life“ steht morgens Andy auf, während der Rest der Crew – also seine Frau und unser Hund Floki – noch im Bett bleiben darf. Floki kann leider keinen Kaffee kochen, also liegt es an Andy, Wasser aufzusetzen und den ersten Kaffee des Tages frisch zuzubereiten.
Unser Morgenkaffee ist mal Filterkaffee, mal Cappuccino – je nach Lust, Laune und Wetter. Nur den Espresso heben wir uns in der Regel für den Nachmittag auf.
1. Filterkaffee – der entspannte Klassiker
Wenn wir den Tag langsam starten wollen, ist Filterkaffee unsere erste Wahl. Wir nutzen japanische Hario V60-Filter mit passenden Papierfiltern – sie sorgen für ein klares, aromatisches Ergebnis.
Die Bohnen mahlen wir frisch mit unserer Zassenhaus Akku-Mühle, für Filter etwas gröber. Für eine volle Thermoskanne mahlen wir dreimal. Der Filter passt perfekt auf unsere schwarze Stanley-Thermoskanne (die weiße ist für Tee reserviert 😉) – so perfekt, dass ich unten ein kleines Loch gebohrt habe, um einen Druckausgleich zu schaffen.
Das Wasser erhitzen wir im Esbit-Alukessel – leicht, kompakt und mit einem schmalen Ausguss, ideal für den Handfilter.
2. Cappuccino – der cremige Seelenwärmer
Manchmal darf es gleich am Morgen etwas cremiger sein – dann starten wir mit Cappuccino. Die Basis liefert unsere Bialetti Venus aus Edelstahl. Crema wie beim Espresso gibt es nicht, aber dafür einen kräftigen, runden Kaffeegeschmack.
Sobald der Kaffee in der Venus anfängt zu blubbern, nehme ich sie vom Herd – so bleibt der Geschmack mild und unverbrannt.
Währenddessen erhitze ich die Milch im Edelstahlkännchen und schäume sie mit einem kleinen, batteriebetriebenen Milchaufschäumer auf.
Mit der richtigen Barista-Milch gelingt der Schaum fast immer – unsere aktuelle Lieblingsmilch ist Alpro Barista Coconut. Soja-Barista ist unterwegs oft schwer zu finden, und nicht jede „Barista“-Milch schäumt wirklich gut.
3. Espresso – der kleine Kick am Nachmittag
Espresso gibt’s bei uns meist am Nachmittag oder als kleinen Energieschub zwischendurch. Dafür nutzen wir die OutIn Mini-Espressomaschine – ein kompaktes, mobiles Gerät, das mit Kapseln oder frisch gemahlenem Kaffee funktioniert.
Frisch gemahlen schmeckt er deutlich besser, ist aber etwas aufwändiger. Für zwei Espresso reicht eine 80 %-Füllungunserer Mühle (feiner Mahlgrad).
Das Wasser erhitzen wir meist separat im Esbit-Kessel – das spart Akku und geht schneller. Die OutIn kann es zwar selbst erhitzen, braucht dafür aber mehr Zeit und muss öfter geladen werden.
Serviert wird der Espresso in dickwandigen, vorgewärmten Porzellantässchen – so bleibt er heiß und aromatisch.
Unsere Kaffee-Hacks für unterwegs
Frisch mahlen – bester Geschmack, egal bei welcher Zubereitung
Tassen vorwärmen – besonders bei Espresso und Cappuccino
Thermosystem: Schwarz = Kaffee, Weiß = Tee – verhindert Aromamischungen
Herd aus, bevor es blubbert – vermeidet bitteren Geschmack
Regionale Röstereien nutzen – bringt Abwechslung und unterstützt lokale Produzenten
Fazit
Ob Filterkaffee am Meer, Cappuccino im Morgendunst oder Espresso nachmittags in der Sonne – guter Kaffee gehört für uns zu jedem Reisetag dazu. Es sind diese kleinen Rituale, die das Leben unterwegs so besonders machen.
Links
In diesem Beitrag findest du teilweise Affiliate-Links. Wenn du über sie einkaufst, erhalten wir eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis natürlich gleich. Unsere Empfehlungen sind aber rein subjektiv und beruhen ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen unterwegs mit Perky. Wir verlinken nur Produkte, die wir selbst nutzen und wirklich mögen.

