Møn – Kreidefelsen, Meer und ganz viel Geschichte

Weiße Kreide, türkisblaues Meer und 128 Meter pure Naturgewalt – die Møns Klint waren definitiv eines unserer Highlights auf Møn, ach was in Dänemark.

Die Møns Klint, die berühmten weißen Kreidefelsen an der Ostküste der Insel, gehören zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen Dänemarks. Und ja – sie sind tatsächlich genauso beeindruckend, wie die Bilder versprechen.

Møn auf einen Blick

Møn liegt südlich von Seeland und ist mit rund 218 km² eine eher kleine Insel. Heute leben hier gerade einmal etwa 9.000 Menschen. Landwirtschaft und Tourismus prägen die Insel, dazu kommen kleine Betriebe und natürlich die vielen Besucher, die wegen der Kreidefelsen hierherkommen.

Geschichte gibt es trotzdem reichlich: Schon vor mehreren tausend Jahren lebten Menschen auf Møn, davon zeugen die zahlreichen Dolmen und Megalithgräber. Später wurde vor allem Stege zum wichtigen Handelsplatz der Insel. Das mittelalterliche Stadttor Mølleporten ist heute noch ein sichtbares Überbleibsel dieser Zeit.

Møns Klint – 70 Millionen Jahre Erdgeschichte

Der eigentliche Star der Insel sind natürlich die Møns Klint. Auf rund sechs Kilometern Länge ragen die weißen Kreidefelsen bis zu 128 Meter steil aus der Ostsee.

Das Faszinierende daran: Die Kreide entstand vor etwa 70 Millionen Jahren auf dem Meeresboden. Winzige Meeresorganismen hinterließen ihre Kalkschalen, die sich über Millionen von Jahren zu mächtigen Kreideschichten auftürmten.

Dann kam die Eiszeit – und mit ihr gewaltige Eismassen, die die Kreideschichten zusammenschoben und auffalteten. So entstand die spektakuläre Landschaft, die wir heute vor uns haben.

Und fertig ist das Ganze noch lange nicht: Wind, Wetter, Frost und die Ostsee arbeiten weiter an den Klippen. Immer wieder brechen Teile der Kreide ab – die Küste verändert sich also bis heute.

Wir haben die Møns Klint wie alle Anderen bestaunt und konnten uns kaum satt sehen. Ein absolutes Highlight auf unserer Dänemark-Reise.

Unser Stellplatz in Klintholm

Nach so viel Natur war Klintholm Havn genau der richtige Platz zum Runterkommen. Wir durften unseren Camper kostenlos auf einer Wiese am kleinen Hafen abstellen – mehr braucht es manchmal wirklich nicht.

Ein paar Schritte zum Wasser, Boote im Hafen, Meeresluft und eine angenehm entspannte Atmosphäre. Und weil wir offenbar ein gewisses Reiseprogramm haben, durfte natürlich auch das passende Craft-Bier auch nicht fehlen. 🍺

Kostenlos stehen, aufs Meer schauen, gutes Bier trinken – so lässt es sich aushalten.

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