Die zweitgrößte Stadt Dänemarks fühlt sich gleichzeitig urban und entspannt an: historische Gassen neben spektakulärer moderner Architektur, kleine Cafés und Bars, lebendige Plätze und dazwischen immer wieder Wasser und Hafen.
Zwischen Altstadt und Moderne
In der Altstadt rund um das Latin Quarter wird es dann ganz klassisch dänisch: schmale Straßen, historische Häuser, kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Nur wenige Minuten weiter zeigt Aarhus ein völlig anderes Gesicht. Rund um den Hafen ist in den vergangenen Jahren ein modernes, architektonisch beeindruckendes Viertel entstanden.
Unser Favorit: „Isbjerget“ – der Eisberg. Das außergewöhnliche Wohngebäude erinnert mit seinen weißen, gezackten Dächern tatsächlich an eine treibende Eisscholle. Unterschiedliche Gebäudehöhen und die spitzen, unregelmäßigen Formen sorgen dafür, dass sich das Ensemble ständig verändert, je nachdem, aus welcher Richtung man es betrachtet. Für uns ein echtes Highlight moderner Architektur – und ein schönes Beispiel dafür, wie mutig und kreativ in Aarhus gebaut wird.
Kunst mit Aussicht
Ein echtes Highlight war für uns das ARoS Aarhus Art Museum. Schon von außen ist das Gebäude ein Hingucker, im Inneren wartet eine beeindruckende Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst. (Okay, wir haben uns nur den Hingucker von außen gegönnt ;)).
Der eigentliche Höhepunkt befindet sich ganz oben: „Your rainbow panorama“ von Olafur Eliasson. Der begehbare, farbige Rundgang auf dem Dach bietet nicht nur Kunst, sondern gleichzeitig einen fantastischen Blick über Aarhus. Ein Ort, an dem man Kunst tatsächlich erleben kann – und nicht nur anschauen.

